Fonio Erfahrungen
seit 2025
Von den holprigen Anfängen bis heute,
im eigenen Betrieb
Ehrlich aufgeschrieben, auch was schiefging. Stand Oktober 2026.
Stand heute
Oktober 2026, in vier Sätzen.
- Versteht gut und antwortet schnell. 2025 waren genau das meine größten Probleme.
- Einrichtung deutlich einfacher als bei meinem ersten Versuch 2025.
- Nicht fehlerfrei. In meinen Tests fehlte einmal eine Ziffer in einer Telefonnummer, und Pflichtsätze ließ der Assistent weg, bis ich sie wörtlich vorgab.
- Versteht breiten Dialekt. Namen schreibt Nova dabei aber nicht immer richtig auf: Aus Huber wurde im Test Hubert.
Offenlegung: Ich empfehle Fonio. Melden Sie sich über meinen Partnerlink an, erhält Kiphonaut eine Provision, für Sie ändert sich der Preis nicht. Mein Assistent läuft auf einem Partnerkonto bei Fonio, nicht auf einem gekauften Solo-Paket.
Wie Fonio klingt, hören Sie selbst: Firma eingeben, und ein Fonio-Assistent ruft Sie an. Ohne Registrierung und ohne Kosten, der Anruf läuft bei Fonio.
Die KI ruft Sie anWie ich zu Fonio kam
August 2025: erst ausprobiert, dann für die eigene Firma.
Fonio kenne ich seit August 2025. Damals lud man noch Guthaben auf, heute zahlt man ein Abo. Nach der Gründung von Kiphonaut im November 2025 habe ich den Assistenten auf meiner Firmennummer eingesetzt, damit mich Kunden immer erreichen: Er nahm die Anrufe an, ich rief zurück.
Genauso oft habe ich ihn vorgeführt. In Kundengesprächen, um zu zeigen, wie so ein Assistent arbeitet, und im Bekanntenkreis, wenn jemand neugierig war.
Seit 5. Oktober 2026 hebt Nova, mein Assistent, fix auf der Firmennummer ab. Seit 6. Oktober antwortet sie auch im Chat rechts unten auf dieser Seite.
Die Anfänge: lange Pausen, wirre Antworten
August 2025 bis Anfang 2026: oft holprig.
Drei Dinge haben mich in dieser Zeit gestört. Der Assistent verstand Anrufer oft schlecht. Er brauchte lange, bis er antwortete, und diese Pausen machten jedes Gespräch zäh. Und manchmal war die Logik seiner Antworten schlicht seltsam. Auch die Einrichtung war bei Fonio damals ganz anders aufgebaut und mühsamer als heute.
Ein Erlebnis aus dieser Zeit ist mir geblieben. Ich saß bei einem Kunden, der sich gerade über den KI-Assistenten seiner Bank ärgerte. Ich sagte, das sei inzwischen viel besser geworden, und rief meinen eigenen Assistenten an. Ich stellte Fragen und fiel ihm dabei ins Wort. Danach redete er nur noch irgendetwas daher. Unangenehm, aber das waren die Anfänge.
Heute, im Oktober 2026, ist das aus meiner Sicht kein Vergleich mehr. Verständnis, Tempo und Aufbau haben sich stark verbessert. Ganz erledigt ist das Dazwischenreden aber nicht, dazu unten mehr.
Was Leute erwarten, und was sie dann hören
Wer so etwas noch nie gehört hat, erwartet meist eine Ansage mit Tastenwahl oder fertige Sätze vom Band. Dann rufe ich an, und die Reaktion ist meist dieselbe: großes Staunen. Wie menschlich der Assistent klingt. Wie schnell er antwortet, und genau das war früher das größte Problem. Und wie oft die Antwort wirklich weiterhilft.
Wie gut das in einem halben Jahr oder einem Jahr funktioniert, kann ich mir kaum ausmalen. Deshalb wächst diese Seite mit.
Nova: die Einrichtung im Oktober 2026
Was schiefging, und wie ich es gelöst habe.
Im Oktober 2026 habe ich meinen Assistenten neu eingerichtet, Schritt für Schritt so, wie ich es bei einem Kunden mache. Das ging deutlich einfacher als bei meinem ersten Versuch. Bevor Nova live ging, habe ich sieben Testanrufe im Browser und einen echten Anruf gemacht und nach jedem die Mitschrift gelesen. Fehlerfrei war das nicht.
Dazwischenreden
Im ersten Testanruf redete Nova einfach weiter, wenn ich dazwischenfragte.
Gelöst: Mit Kopfhörern und höherer Empfindlichkeit in den Einstellungen klappte das Unterbrechen im dritten und vierten Test.
Eine Ziffer zu wenig
Nova wiederholte die Telefonnummer am Telefon richtig. In der Mail an mich fehlte trotzdem eine Ziffer.
Gelöst: Die Anweisung verlangt jetzt jede Ziffer einzeln. Vor jedem Rückruf gleiche ich die Nummer mit der Mitschrift ab.
Pflichtsätze gekürzt
Fragt jemand nach einer Empfehlung, soll Nova meine Provision nennen. Sie ließ den Satz mehrmals weg, weil sie Antworten zusammenfasst und dabei kürzt.
Gelöst: Der Satz steht jetzt wörtlich in der Anweisung und am Anfang der Antwort im Wissen. Im letzten Test kam er.
Englisch
Auf Englisch antwortete Nova zuerst dreimal, sie spreche nur Deutsch.
Gelöst: Mit Fonios eigenem Textbaustein, wörtlich statt gekürzt, wechselt sie ins Englische. Es klingt holprig, weil meine Stimme auf Deutsch ausgesucht ist. Englisch spricht bei mir kaum jemand, deshalb bleibt das so.
Rückruf ohne Tag
Als Rückrufzeit notierte Nova: morgen um 18 Uhr. Am Tag danach weiß niemand mehr, welcher Tag gemeint war.
Gelöst: Nova fragt jetzt nach Wochentag und Datum.
Der Chat erfand Links
Im ersten Test nannte der Chat Links, die es nicht gibt. Der Grund: Die Firmendaten trägt man bei Fonio für jeden Assistenten eigens ein, beim Chat waren sie noch leer.
Gelöst: Daten beim Chat eingetragen, seither stimmen die Links.
Was ich daraus mitnehme, auch für die Einrichtung bei Kunden:
- Sätze, die gesagt werden müssen, wörtlich vorgeben. Eine allgemeine Regel, etwas dazuzusagen, wird umformuliert oder vergessen.
- Fonios eigene Textbausteine wörtlich übernehmen, nicht kürzen.
- Telefonnummern immer mit der Mitschrift abgleichen.
- Vor dem Start testen und jede Mitschrift lesen.
Versteht Nova Dialekt?
8. Oktober 2026: mein Test in breitem Dialekt.
Ich habe Nova angerufen und so breit geredet, wie ich kann, mit einem ausgedachten Namen und einer ausgedachten Nummer. Sie hat jedes Anliegen verstanden. Die Mitschrift zeigt aber, wie viel sie dafür raten musste.
Griaß Eana, wos kost’n des?
In der Mitschrift: Grüße, Jana. Wo kosten d as
Ergebnis: Sie verstand, dass es um die Kosten geht, und erklärte, wovon sie abhängen. Konkrete Preise nannte sie dabei nicht.
I bin da Huaba Sepp vo da Tischlerei Huaba
In der Mitschrift: Ich bin der Hubert Sepp von der Tischlerei Hubert
Ergebnis: Aus Huber wurde Hubert, und Nova sprach mich als „Herr Sepp“ an. Dass bei uns der Nachname oft vorne steht, wusste sie nicht.
Null sechs sechs vier, eins eins eins, zwa zwa zwa …
In der Mitschrift: 066 4. 111 22. 23 33.
Ergebnis: Seltsam gruppiert, aber alle Ziffern richtig. Nova wiederholte die Nummer, ich bestätigte.
Heast, is da Chef do? Es is dringend.
In der Mitschrift: Erst: Ist der Chef da? Es ist dringend.
Ergebnis: Verstanden, als dringend notiert, Rückruf zugesagt. Auf den Dialekt antwortete Nova übrigens mit „Servus“ und verabschiedete sich mit „Tschüss“, obwohl sie sonst siezt.
Mein Fazit: Wer breit redet, wird verstanden. Namen schreibt Nova aber so auf, wie sie sie zu hören glaubt. Deshalb lese ich vor jedem Rückruf die Mitschrift und frage im Zweifel nach dem Namen.
Wie es weitergeht
Nächster Eintrag Anfang November 2026.
Anfang November kommt hier der nächste Eintrag dazu, mit echten Zahlen: Anrufe, Minuten, was gut lief und was nicht.
Für wen sich Fonio lohnt, und für wen nicht
Meine Einschätzung aus dem eigenen Einsatz.
Passt gut
- Viele Anrufe mit denselben Fragen: Öffnungszeiten, Preise, Termine, Rückrufwünsche
- Anrufe nach Feierabend
- Sie arbeiten gerade und können oder wollen nicht abheben
Passt eher nicht
- Sie bekommen nur wenige Anrufe
- Sie sitzen ohnehin den ganzen Tag am Telefon
- Fast jeder Anruf ist ein kompliziertes Einzelthema
Ob es sich für Sie rechnet, zeigt der ROI-Rechner mit Ihren eigenen Zahlen. Was Fonio kostet, steht netto und brutto auf der Kostenseite.
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